Und das jetzt schon seit drei Tagen.
Am Sonntag ging's von
Frankfurt aus mit dem Flieger los nach Madrid, und von da aus
schließlich nach Lima. Dort trafen wir auf unsere Mentoren Norma und
David, mit denen wir erst mal ins Kolpinghaus fuhren. Auf der
Busfahrt dorthin hatten wir auch die Gelegenheit, erste Eindrücke zu
sammeln. Was mir dort vor allem auffiel, waren die starken
Gegensätze: Im einen Moment fährt man noch an Casinos vorbei, und
gleich daneben beginnen die ärmsten Viertel Limas, in denen sich die
ramponierten Hütten nur so aneinanderreihen.
Wir hatten dann zwei
Tage Vorbereitungsseminar, haben Handys und Bustickets für unsere
Weiterfahrt gekauft, waren am Strand und haben die Hauptstadt
erkundet. Die Stadt und selbst der Himmel über ihr sind sehr grau,
aber mir hat es trotzdem gefallen, überhaupt die ganze Atmosphäre
war irgendwie sympathisch chaotisch. Aber Lima ist ja auch riesig!
Ich hab gerade mal bei Google nachgeschaut, 8,5 Millionen leben dort,
aber es gibt natürlich eine noch viel größere Dunkelziffer.
Am Mittwoch
fuhren Marit und ich dann zum Busbahnhof, endlich ging es los nach
Cuzco! Auf der Fahrt wurde uns erstmal bewusst, wie riesig Peru
eigentlich ist. Wir fuhren erst mal vier oder fünf Stunden durch die
Wüste, in der ja auch Lima selbst liegt, was mich ehrlich gesagt
echt überraschte und mir dort gar nicht so bewusst gewesen war.
Irgendwann sind wir eingeschlafen, und als ich wieder aufwachte, ging
es schon in Serpentinen die Berge hoch. Nach 23h kamen wir eendlich
bei bestem Wetter im Centro Yanapanakusun an. Naja, das heißt nach
der Busfahrt und ein bis zwei Stunden Wartezeit, weil wir Ronald,
unserem Mentor hier, gesagt hatten dass wir um eins da seien. Der Bus
war dann aber doch irgendwie früher da. War auch nicht so schlimm,
so haben wir unsere ersten Gespräche mit ein paar Taxifahrern
geführt. Wir wurden dann von Andaluz, einer sehr netten und kleinen
Peruanerin abgeholt. Und dann waren wir im Centro. Das ist
superschön! Man kann über ganz Cuzco schauen, und bis zur plaza de
armas, also dem zentralen Platz der Stadt, sind es nur 15min zu Fuß.
Außerdem gibt es zwei Hunde und eine Katze. Wir wurden auch sofort
total lieb empfangen, es gab leckeres Essen und wir konnten alle mal
ein bisschen kennenlernen. Marit und ich sind hier nicht die einzigen
Ausländer, außer uns wohnen und arbeiten hier noch Barbara, Judith
und Martina, die aus Spanien, Italien und Irland kommen. Und
ansonsten wohnen hier natürlich ganz viele Peruaner_innen. Das
Centro ist wirklich groß und außer den Touristen wohnen hier noch
sehr viele Leute, die zum Projekt gehören.
Nach dem Essen wurde
uns unser Zimmer gezeigt, das klein, aber hübsch ist, und wir sind
erst mal zwei Stunden ins Bett gefallen wie die Toten. Dann sind wir
los und haben den Internetraum gesucht und wie ihr seht auch
gefunden.
Das wars dann auch erstmal aus Perú, es gibt nämlich gleich Essen und ich hab echt Hunger!! ;-)
Bis bald, eure Flora
Das wars dann auch erstmal aus Perú, es gibt nämlich gleich Essen und ich hab echt Hunger!! ;-)
Bis bald, eure Flora
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