Ein Blog über mein Jahr im Projekt Yanapanakusun!

Donnerstag, 28. August 2014

Estamos en el Perú!

Und das jetzt schon seit drei Tagen.
Am Sonntag ging's von Frankfurt aus mit dem Flieger los nach Madrid, und von da aus schließlich nach Lima. Dort trafen wir auf unsere Mentoren Norma und David, mit denen wir erst mal ins Kolpinghaus fuhren. Auf der Busfahrt dorthin hatten wir auch die Gelegenheit, erste Eindrücke zu sammeln. Was mir dort vor allem auffiel, waren die starken Gegensätze: Im einen Moment fährt man noch an Casinos vorbei, und gleich daneben beginnen die ärmsten Viertel Limas, in denen sich die ramponierten Hütten nur so aneinanderreihen.
Wir hatten dann zwei Tage Vorbereitungsseminar, haben Handys und Bustickets für unsere Weiterfahrt gekauft, waren am Strand und haben die Hauptstadt erkundet. Die Stadt und selbst der Himmel über ihr sind sehr grau, aber mir hat es trotzdem gefallen, überhaupt die ganze Atmosphäre war irgendwie sympathisch chaotisch. Aber Lima ist ja auch riesig! Ich hab gerade mal bei Google nachgeschaut, 8,5 Millionen leben dort, aber es gibt natürlich eine noch viel größere Dunkelziffer.

Am Mittwoch fuhren Marit und ich dann zum Busbahnhof, endlich ging es los nach Cuzco! Auf der Fahrt wurde uns erstmal bewusst, wie riesig Peru eigentlich ist. Wir fuhren erst mal vier oder fünf Stunden durch die Wüste, in der ja auch Lima selbst liegt, was mich ehrlich gesagt echt überraschte und mir dort gar nicht so bewusst gewesen war. Irgendwann sind wir eingeschlafen, und als ich wieder aufwachte, ging es schon in Serpentinen die Berge hoch. Nach 23h kamen wir eendlich bei bestem Wetter im Centro Yanapanakusun an. Naja, das heißt nach der Busfahrt und ein bis zwei Stunden Wartezeit, weil wir Ronald, unserem Mentor hier, gesagt hatten dass wir um eins da seien. Der Bus war dann aber doch irgendwie früher da. War auch nicht so schlimm, so haben wir unsere ersten Gespräche mit ein paar Taxifahrern geführt. Wir wurden dann von Andaluz, einer sehr netten und kleinen Peruanerin abgeholt. Und dann waren wir im Centro. Das ist superschön! Man kann über ganz Cuzco schauen, und bis zur plaza de armas, also dem zentralen Platz der Stadt, sind es nur 15min zu Fuß. Außerdem gibt es zwei Hunde und eine Katze. Wir wurden auch sofort total lieb empfangen, es gab leckeres Essen und wir konnten alle mal ein bisschen kennenlernen. Marit und ich sind hier nicht die einzigen Ausländer, außer uns wohnen und arbeiten hier noch Barbara, Judith und Martina, die aus Spanien, Italien und Irland kommen. Und ansonsten wohnen hier natürlich ganz viele Peruaner_innen. Das Centro ist wirklich groß und außer den Touristen wohnen hier noch sehr viele Leute, die zum Projekt gehören.

Nach dem Essen wurde uns unser Zimmer gezeigt, das klein, aber hübsch ist, und wir sind erst mal zwei Stunden ins Bett gefallen wie die Toten. Dann sind wir los und haben den Internetraum gesucht und wie ihr seht auch gefunden.

Das wars dann auch erstmal aus Perú, es gibt nämlich gleich Essen und ich hab echt Hunger!! ;-)
Bis bald, eure Flora

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